Mit dem Auto von Bordeaux in die Dordogne

Mitte bis Ende Juni 2018

Klar war, dass es Frankreich werden sollte. Wir wollten die tollen Erfahrungen, die wir mit dem Mietwagen durch Irland gemacht hatten, gerne in Frankreich wiederholen. Nur in welche Gegend, Normandie, Bretagne, Provence? Durch Empfehlungen sind wir auf die Dordogne gestoßen, die wir bis dahin nicht auf unserer Liste hatten. Umso mehr wir uns mit dem Reiseziel auseinandesetzten, desto mehr wurde klar, dass es die Dordogne wird. „Beste Küche Frankreichs“, „wunderschöne Landschaft“, „historische alte Dörfer“, das hörte sich gut an!

Also einen Flug nach Bordeaux, ein Appartement für die ersten vier Nächte und einen Mietwagen gebucht. Das Auto haben wir dann allerdings erst nach den Übernachtungen in Bordeaux abgeholt. In Bordeaux braucht man kein Auto. Man kommt gut mit der Tram oder zu Fuß zurecht, je nachdem, wo die Unterkunft ist. Der eigentliche Kern, die Altstadt von Bordeaux, ist nicht so riesig, so dass man sie, ähnlich wie in Paris, gut erlaufen kann, wenn man nicht fußkrank ist. Die ersten Bilder, bei denen der Himmel blutrot ist, sind übrigens nicht mit Photoshop bearbeitet, das sah den ersten Abend tatsächlich beim Sonnenuntergang so aus. Die nächsten Übernachtungen haben wir dann unterwegs über das Smartphone gesucht und gebucht. Wir sind jeweils ein paar Tage an einem Ort geblieben und haben von dort aus Ausflüge gemacht. Das Gebiet war nicht so groß, so dass das ideal war. Die nächsten Übernachtungen hatten wir in Périgueux, dann in Sarlat und zum Abschluss noch einmal Bordeaux. Wir wollten uns von dort aus noch einmal die Atlantikküste (speziell Arcachon) und eventuell das Médoc ansehen. Das Périgord, also die Gegend um Périgueux und die Dordogne, sind wunderschön und jedem, der Natur und Kultur liebt, als Reiseziel nur zu empfehlen.

Mit den Bildern bekommt Ihr vielleicht einen Eindruck von der Gegend. Bilder mit Personen habe ich größtenteils vermieden, weil ich mir nach der neuen Datenschutzgrundverordnung nicht von jeder fotografierten Person eine schriftliche Genehmigung holen wollte 😉

Für diejenigen, die sich ebenfalls für eine Reise in die Dordogne bzw. das Périgord interessieren, habe ich aus unseren gemachten Erfahrungen ein paar Tipps zusammengestellt. Vielleicht hilft dies bei der eigenen Planung.

Tipps für die eigene Reiseplanung